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Nicaragua, Nicaragua Landschaft und mehr

Nachdem ich mich gegen mein Studium entschieden habe und meine Reise verlängert habe, habe ich mich für Nicaragua entschieden. Nicaragua liegt auf dem Weg nach Mexico und hat ein angenehmes Preisniveau, Durch die Vulkane und die tolle Landschaft hat Nicaragua super viel zu bieten. Die Isla de Ometepe und die Vielfalt der exotischen Tiere lockten mich ebenfalls an. Nicaragua ist generell eher 20 Jahre zurückentwickelt und hat eine sehr schlechte Infrastruktur. Als ich in Managua gelandet bin war ich von dem Flughafen geschockt und dieser Schock hat sich dann gezogen, denn die Fahrten mit den „Chicken-Bussen“ sind gewöhnungsbedürftig wenn man von Südamerika kommt und komfortable Busse gewöhnt ist.

Wer surfen will ist in Nicaragua bestens aufgehoben, hier gibt es die perfekten Spots für Anfänger bis Profi – und dies bei einer wundervollen Nicaragua Landschaft!

 

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Mehr Bilder zur Nicaragua Landschaft findest du hier

 

 

1. Managua: -mehr

Managua ist die Hauptstadt Nicaragua’s und war relativ günstig anzufliegen von Cartagena, Kolumbien. Die Stadt an sich hat aber sehr wenig zu bieten, ist schmutzig und vergleichsweise zu anderen Städten relativ gefährlich. Hier bekommst du auch nichts von der wunderschönen Nicaragua Landschaft mit. Ich empfehle deswegen einen Maximalaufenthalt von 1 – 2 Tagen, da wie gesagt wenig zu tun ist und die Stadt dementsprechend Zeitverschwendung ist. Sobald man in Managua ankommt, merkt man, dass Nicaragua ein armes Land ist.

 


2. Léon: -mehr

Nachdem ich Managua mit einem Australier zusammen verlassen habe sind wir weiter nach Léon. Die Stadt ist klein, fein und echt sympatisch. Dort haben wir uns ein Motorrad gemietet um die wunderschönen Landschaften zu erkunden. Wir sind mit dem Motorrad auch echt mal ins Nichts gefahren und wollten zu einem Vulkan.., was leider nicht geklappt hat. Nachdem wir 1,5 Stunden durch die Pampa, auf Sand und Schotterpisten gefahren sind und wir laut Navigationssystem schon halb im Dschungle waren, haben wir uns entschieden umzukehren. Das Motorrad hat uns 20 Dollar pro Tag gekostet, was wirklich OK ist. Das Benzin ist ebenfalls sehr günstig. In Léon bietet es sich an, „Vulcano-Boarding“ zu machen, was sich als mega Spass erwieß. Als Hostel möchte ich euch das „El-Jardin“ Hostel“ empfehlen, da es super billig ist und sehr gutes Früstück im Preis beinhaltet. Das einzige Manko ist, dass es morgens etwas laut sein könnte, wenn ihr im falschen Dorm schlaft.

 


3. Granada: -mehr

Granada ist eine sehr alte Stadt und zählt zu einer der ältesten Zentralamerika’s. Granda hat ein einzigartiges Flair durch die Bauweise der Stadt. Ein paar Touren durch die Stadt lohnen sich, genauso aber eine Tour zum Vulkan „Mombacho“, bei dem man blubbernde Lava im inneren des Graters beobachten kann. Was mir nicht so gefällt ist, dass man lediglich 20 Minuten Zeit hat um sich das spektakel anzuschauen und dann, die nächsten „Touristen“ kommen. Die historischen Gebäude in Granada sind perfekt für eine Bummeltour durch die Stadt mit ein paar Fotopausen. Manche Leute in Granda waren sehr strange und deswegen muss ich der Stadt leider einen kleinen Minuspunkt geben. Oft wird einem hinterher gepfiffen oder sonstiges, was man aber nicht beachten sollte.

 


4. Isla de Ometepe: -mehr

  • Was für ein wunderbarer Ort! Die schönste Landschaft Nicaragua’s! Außerdem ist es ruhig und friedlich, ich liebe diesen Ort!

 

Nach turbuleten Chickenbus-Fahrten sind wir in Rivas angekommen, von dort aus brachte uns die Fähre auf die Insel. Auf der Insel wirst du von Taxi-Angeboten überflutet, doch unser Plan war ein Motorrad und ein preiswertes Hostel zu finden. Dies ging auch super einfach und ebenfalls preiswert, wie geplant. Wir haben uns eine 250 ccm Maschine für 4 Tage gemietet was uns insgesamt 70 Dollar gekostet hat. Ein privates Zimmer haben wir für 15 Dollar die Nacht gefunden. Die Insel ist landschaftlich kaum schlagbar und hat uns super gefallen. Wir haben mehrere exotische Tiere unter anderem eine Coral Giftschlange bei unserem Aufenthalt gesehen. Die Insel besteht aus „Zwei-Teilen“ und ist auf der zweiten Hälfte relativ schwer zu befahren. Mehrere Leute hatten Motorrad-Unfälle, unter anderem Arne und Finn von Backpackers-Gazette. Den Vulkan auf der Insel habe ich leider nicht bestiegen, was ich jetzt im nachhinein aber gerne tun würde. Durch den Vorteil unseres Motorrads, konnten wir jedes Fleckchen der Insel anschauen und unsere Privatsphäre genießen. Ohne Fahrzeug seid ihr auf der Insel relativ aufgeschmissen, es lohnt sich also irgend einen Roller oder sonstiges zu mieten! Für mich der tollste Ort um Nicaragua’s Landschaft zu bestaunen.


 

5. San Juan del Sur: -mehr

Das Mallorca Nicaragua’s, am Mittag ist man beim Surfen oder am Strand und abends beim Feiern. San Juan del Sur erinnert mich ein bisschen an Montañita in Ecuador, welches unter dem gleichen Motto lebt. San Juan del Sur ist relativ teuer im Vergleich zu den anderen Orten und außerdem ein reiner Touristen Ort. Ich würde mal behaupten, dass sich hier mehr jüngere Leute aufhalten, da es wie gesagt ein Party und Surfort ist. Wenn du hier bist solltest du aufjedenfall beim Sunday Funday mitgemacht haben, einem „Hostel-Crawl“ bei dem reichlich Alkohol fließen und bis in die Puppen getanzt wird. Man startet morgens und zieht dann von Hostel zu Hostel. Die Surf-Brett-Mieten liegen mit Transport bei 15 Dollar pro Tag. In San Juan del Sur kann man ebenfalls eine der größten Jesus Statuen der Welt anschauen. Der Weg nach oben wird dann zudem noch mit einem wunderschönen Ausblick belohnt.