mexico

 

 

Da ich froh war, Belize verlassen zu haben wurde Mexico natürlich noch besser.. Mexico ist ein sehr großes Land und deshalb sollte man sich einen ungefähren Plan machen, wenn man nur 3 Wochen hier ist. Ich musste mich von meinen Bettwanzen Stichen erholen und was gäbe es dafür besseres als ein türkises Meer, gutes Wetter und nette Leute?

Ich startete also in Tulum im Süden Mexico’s, direkt am „Golf von Mexico„. Die ersten Tage habe ich einfach nur genossen und Urlaub gemacht, also mal wieder richtig entspannt – denn reisen kann auch anstrengend sein, wenn man jeden 2ten Tag über 10 Stunden Bus fährt und von einer Sehenwürdigkeit zur anderen springt. Auf der folgenden Karte seht ihr meine Reiseroute, die ihr in 3 Wochen gut machen könnt.

Womit ich euch gleich Mut für eine Reise nach Mexico machen kann: Mexico ist sehr einfach zu bereisengünsitg und vergleichsweise ungefährlich!

 

mexico_karte_reise_2016zum vergrößern draufklicken

 

1. Tulum: -mehr

Tulum ist eine Stadt, die mir sehr gut gefallen hat. Hier gibt es gute Vibes, ein bomben Wetter und gleichzeitig noch ein Preisniveau an das man sich gewöhnen kann. Wenn du nicht am Strand wohnst, kannst du dir Fahrräder für umgerechnet 4 Euro am Tag mieten und damit zum Strand fahren. Wir sind damals circa 20 Minuten mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Die Strände werden in „Public“ und „PrivatStrände unterteilt. Ich empfehle euch zu den Privat-Stränden zu gehen, da die Public-Strände teilweise felsig sind und man dort keine Getränke bekommt. An einem privaten Stand musst du dir dann ab und zu etwas zu trinken kaufen – was aber überhaupt nicht teuer ist, wenn man nicht im edelsten Hotelstrand liegt. In Tulum war ich im „Xolo Hostel, welches zentral lag und absolut Spitze war. Der Service war ausgezeichnet, die Betten waren perfekt und das Frühstück war A-La-Card direkt vom Restaurant darunter inklusive.

 


2. Playa del Carmen: -mehr

Nach einer 3-stündigen Fahrt von Tulum erreichte ich Playa del Carmen, die krasseste Touristenhochburg überhaupt. In Playa del Carmen kommt man mit Englisch und Deutsch besser durch als mit Spanisch, da dir jeder was verkaufen möchte und du auf deiner Muttersprache angesprochen wirst. Die überlaufene Straße direkt gegenüber vom Strand beherbergt viele verschiedene Restaurants und Souveniershops. Wenn du günstiger Essen willst und dem Tourismus ein wenig ausweichen willst, solltest du dich von dieser Straße fern halten. Am Wocheende lohnt es sich in Playa del Carmen zu sein, denn partytechnisch ist diese Stadt nicht zu schlagen. Es gibt für jeden Geschmack eine Party inklusive Afterhour, dass heißt jeder kommt hier auf seine Kosten. Was den Strand betrifft, bin ich eindeutig der Meinung das Tulum viel mehr zu bieten hat.

 


3. Isla Mujeres: -mehr

Da ich Cancun übersprungen habe, bin ich direkt auf die Isla Mujeres. Cancun ist noch touristischer als Playa del Carmen und lohnt sich überhaupt nicht, außer man macht Hotelurlaub. Auf der Isla Mujeres war ich im „Poc na Hostel, welches mir sehr gut gefallen hat. Hier gibt es viel Programm und ein Haufen Backpacker. Das Meer dort ist paradisisch und die Insel lohnt sich definitiv. Ein Taucherparadies ist es ebenfalls.

 


4. Mérida: -mehr

In Mérida hatte ich eine supertolle Couchsurf-Erfahrung. Ich bin von einer 60 jährigen Frau mit 4 Kindern gehostet worden. Die Kinder waren mein Alter und älter. Ich bin in Mérida viel unterwegs gewesen und habe mir die schönen Bauwerke und Kunstmuseen in angeschaut. Mérida ist die Hauptstadt von Yucatan. Neben meinen Stadt-Besuchen bin ich auch einmal zu den Cenotes gefahren. Dazu nimmt man einfach ein Collectivo nach Cuzama, welches kostengünstig und schnell ist. Cenotes sind Naturhöhlen in denen man schwimmen kann. Um zu den Cenotes zu kommen musst du dir dann noch einen Moto-Taxi-Fahrer engagieren. Nur mit einem Moto-Taxi kommst du zu den einzelnen Cenotes, wenn du nicht mehrere Kilometer laufen willst. Der Taxifahrer erklärt dir einiges und ist wie ein Freund für mich gewesen – hier sind Spanischkenntnisse von Vorteil!

 


5. Palenque: -mehr

Da ich wohl noch nicht genügend Pyramiden und Maya-Bauten gesehen habe, bin ich noch nach Palenque gefahren. In Palenque hat es eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und man schwitzt den ganzen Tag. Klimaanlagen sind rare und man sehnt sich eigentlich nur nach Abkühlung. Im „YaxkinHostel habe ich meine Nächte verbracht. Um zu den Ruinen zu kommen musst du nur in der Stadt um nach Collectivos Ausschau zu halten und nach den „Ruinas“ fragen. Der Eintritt ist nicht der günstigste aber es lohnt sich meines Erachtens trotzdem. Ansonsten kannst du dir das „Ojo de Agua“ anschauen, welches sich ebenfalls lohnt.  Hierfür solltest du ein bisschen früher los, da die Fahrt circa 1,5 Stunden lang geht.

 


6. Mexico City: -mehr

Nach etwa 16 Stunden Fahrt von Palenque wurde ich von einer der größten Städte der Welt empfangen. Meine Vorstellung von Mexico-City war das komplette Gegenteil von grau und hässlich, denn in Wahrheit ist die Stadt superweit entwickelt und wunderschön. Für das, dass Mexico-City knapp 10 Mal so groß ist wie Berlin, habe ich mich wirklich wohl gefühlt. Zu den Rushhours sind die Trams überfüllt aber ansonsten bekommt man die größe der Stadt gar nicht so wirklich mit. Wenn man am Samstag Abend mit einem „Uber“ fährt braucht man für 3 Kilometer vielleicht eine halbe Stunde, aber ansonsten ist der Verkehr auch gut geregelt. Ich durfte meine Zeit in Mexico-City mit Ricardo, meinen Couchsurf-Host verbringen. Ricardo war ein super Freund, der mir die Stadt zeigte und sich als exzellenter Gasgeber erwießen hat. Mexico-City ist für mich sehr europäisch gewesen, da es wie in Deutschland Einkaufszentrums gibt in denen man sich verläuft, außerdem massenhaft gute Restaurants und so weiter,.. Du solltest von hier aus aufjeden Fall einen Ausflug an die Mond- und Sonnenpyramide in Teotihuacán machen und so viel mexikanisch Essen wie nur möglich – denn in Deutschland gibt es etwas vergleichbares nicht.