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Nachdem ich mich entschlossen hatte, El Salvador und Honduras zu überspringen, musste ich mich für eine günstige und schnelle Verbindung nach Guatemala umschauen. Da fliegen viel zu teuer war wurde es letztendlich Ticabus. Da ich meinen Impfpass nicht in originaler Ausführung dabei hatte, gab es massive Probleme mit der Ticabus Gesellschaft, die sich dann aber als harmlos erwiesen haben, da an den Grenzen absolut niemand nach dem Impfpass gefragt hat.

Die Fahrt war lang und zäh, eine Nacht haben wir zusätzlich in El Salvador verbringen müssen. Die Grenze von Honduras war mit Abstand die widerlichste an der ich jemals war. Die Leute schauten uns mit ihren Augen an, als würden sie uns am liebsten frühstücken… Was ich lustig finde – also mittlerweile, war die Drogenspürhund Aktion beim Grenzübergang nach El Salvador. Im Halbschlaf wurde ich von einem rießen Hund aufgeweckt, der auf mich gesprungen ist um über mir zu schnüffeln. Die Grenzbeamten haben sich über meinen Schrecken lustig gemacht und sich danach aber höflicherweise entschuldigt.

Als ich in Guatemala-City angekommen bin musste ich dann erstmal zu meinem Couchsurf-Haus finden, wobei mir 2 Leute aus El Salvador geholfen haben.

 

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  1. Guatemala City: -mehr

Da ich eine Couch-Surf Möglichkeit hatte, bin ich in Guatemala-City 4 Tage lang geblieben. Anne, mein Host, hatte ein super schönes Appartment und war sehr abenteuerlustig. Der Amatitlan See ist für ein Tagesauflug zu empfehlen. Anne zeigte mir die schöne Seite Guatemala-City’s denn die Stadt ist wirklich gefährlich. An jeder Ecke sind voll bewaffnete Privat-Securities und so weiter. Ich kann es euch aus folgenden Gründen leider nicht empfehlen nach Guatemala-City zu kommen, da es vergleichsweise wenig zu sehen gibt, groß und teilweise teuer ist. Solltet ihr jedoch einen netten Couch-Host finden, der euch die Stadt und naheliegende Sehenswürdigkeiten zeigt , ist es aufjeden Fall zu empfehlen! Falls ihr euch mal die krassen Lebensstandart-Unterschiede anschauen wollt, geht einfach mal zum „Paseo Cayala“ und schaut euch dort um. Ebenso krass finde ich die Autos die hier häufig rumfahren, solche Autos findet man in Deutschland sogar selten..

 


2. Antigua: -mehr

Nachdem ich von Guatemala-City nach mehreren Chickenbus-Fahrten endlich in Antigua angekommen bin, fühlte ich mich sofort wieder sicher. Antigua ist sehr touristisch aber dennoch eine Perle. Die Stadt ist relativ klein und man kann eigentlich alles zu Fuß erreichen. In Antigua gibt es wirklich alles, einen rießigen einheimischen Markt, auf dem man Klamotten und andere Sachen zum Spottpreis bekommt, aber zum anderen auch edle Restaurants mit europäischem Standart. Ein super Hostel mit dem Namen „The Terrace“ muss ich euch an dieser Stelle empfehlen! Die Staff Mitglieder waren freundlich und informativ. Im Hostel konnte ich mehrere unglaublich coole Leute kennenlernen, unter anderem Chris mit dem ich einen Monat gereist bin. Wir haben uns an einem Abend kennengelernt an dem ich ihn sofort zum Vulkano-Hike überreden konnte. Wir haben uns auf dem Markt noch ein paar Secound Hand Klamotten gekauft, da es oben auf dem Gipfel circa 0° C hat. Die Klamotten kosten umgerechnet vielleicht 2 Euro und sind zum wandern echt top. Zur eigentlichen Wanderung muss ich nicht mehr viel sagen, dazu gibt es hier mehr. In Antigua gibt es sehr viel Altstadt und dementsprechend Kultur und es lohnt sich diese anzuschauen. Falls du Schokolade magst, oder dich für die eigentliche Entstehung und Co interessierst, solltest du auch unbedingt ins „ChocoMuseo„. Einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt erhälst du beim „Cerro de la Cruz„.

 


3. Semuc Champey: -mehr

Um die natürlichen Pools in Semuc Champey zu sehen, kannst du entweder direkt nach Semuc Champey ins „El Portal“ Hostel, welches im Dschungle liegt oder in der nähegelegenen Stadt im Hostel unterkommen. Ich habe mich für das „El Portal Hostel entschieden und auf warmes Wasser sowie Wlan und Strom in der Nacht verzichtet. Sollte euch jemand sagen, dass warmes Wasser und Strom etc. vorhanden ist, so ist dies eine Lüge, denn uns wurde das selbe gesagt. Die kleinen Kinder die dir Chocolade und Bier verkaufen wollen sind eigentlich harmlos nur relativ nervig. Man sollte dennoch immer freundlich bleiben! Im „El PortalHostel gibt es ein Restaurant das relativ hohe Preise hat aber gut schmeckt, du solltest dir eventuell ein paar Liter Wasser mitnehmen, um dein Geld für Wasser zu sparen. Die Tour die angeboten wird ist echt super, sie beinhaltet die Pools, eine Wanderung, Tubing – was sehr lustig ist und eine 1,5 Stunden lange Höhlentour. Das Wasser in der Höhle ist eiskalt, genauso wie beim Tubing, deswegen sollte man aufpassen, dass man nicht krank wird. Einen Brückensprung in den Fluss kann man sich am Schluss auch noch geben…, ich fands mega cool und falls ihr euch nicht traut, fragt einfach ein kleines Kind, denn die machens euch vor 😛

 


4. Flores/Tikal: -mehr

Um die Maya-Ruinen im Dschungle anzuschauen musst du nach Flores. Von Flores aus fahren dann die Transporte, die du mit verschiedenen Unternehmen buchen kannst. Ich würde dir einen Guide empfehlen, da die Geschichten zu der Entstehung usw. echt gut sind. Falls du einen super-entspannten Guide hast zeigt dieser dir sogar noch ein paar Tiere des Dschungles. In Flores gibt es einen Streetfood-Market mit leckerem Essen, dass ich euch empfehlen will. Hier kannst du mit 2 Euro 4 verschiedene Gerichte essen und alles durchprobieren. Da wir einen relativ straffen Zeitplan hatten haben wir in Flores nicht sehr viel gemacht. Man kann sich im See abkühlen und abends ein kühles Bier trinken.