flagge-ecuadorFlagge Ecuador

 

 

Kurz nachdem ich in Ecuador gelandet bin und das erste Mal südamerikanischen Boden betreten habe, nachdem ich 30 Stunden Flugzeit und Überbrückung durchstehen musste, hat mich die gewaltige Stadt Guayaquil wieder aufgeweckt. Trotz ewiger Reise, ohne richtigem Schlaf war ich wieder aktiv. An der Borderprotection durfte ich meine ersten Worte Spanisch sprechen – wobei ich nach den ersten zwei Sätzen auf Englisch switchen musste!

 

Nun, ich war im Land und hoffte meinen Fahrer nach Montañita aufzufinden. Dies stellte sich am Anfang als eine Herausforderung dar und ich habe schon mit dem schlimmsten gerechnet, aber halb so schlimm, nach 30 Minuten habe ich Andres endlich gefunden. Ich hatte ein mulmiges Gefuehl im Bauch da man über Suedamerika nicht nur Gutes hört, aber Andres war sehr freundlich und wir versuchten uns mit meinen 3 Brocken Spanisch und seinem Englisch zu unterhalten.

 

Andres war ein sehr aufbrausender Typ, sehr laut und ehrlich gesagt nach schlaflosen 30 Stunden fast schon zu laut. Seine Worte „Muchos perros en Ecuador, muchos perros“ höre ich heute noch in meinen Alpträumen. Nein Spass, so schlimm war es dann auch nicht, ich habe ihm nach kurzer Zeit dann gesagt das ich sehr gerne schlafen möchte. Er aktzeptierte dies und ich versuchte zu schlafenvergeblich, denn der Verkehr hier ist echt crazy. Naja gut das waren erstmal die ersten Eindruecke Ecuadors. Im folgenden moechte ich ein bisschen auf die Orte eingehen, die ich besucht habe.

 

ecuador

 

 

  1. Montañita– mehr

Absoluter Party und Surferort, dass muss ich jedem empfehlen, da ich dort auch einen 2 wöchigen Sprachkurs besucht habe, der mir sehr gut gefallen hat. Ansonsten sind die Calle de Desayuno und die Calle de Cocteles sehr einzigartig, da man morgens ein tolles Fruehstueck zu kleinem Preis bekommt und man sich abends dann in der Cocktail-Strasse austoben kann – man kann es auch vorglühen nennen ;). Die Stadt ist auserdem sehr winzig und man braucht deswegen keine Taxis. Vom Hostel zum Beach sind es maximal 5 Minuten, das selbe gilt mit Clubs, Bars und Restaurants. Eine persönliche Empfehlung möchte ich fuer alle Techno-Liebhaber aussprechen: geht unbedingt in den Lost Beach Club, aber passt auf das er euch nicht verschluckt. Zum auskatern empfehle ich den Pazifik, aber Vorsicht, man sollte immer auf Stöhmung und Co achten, vorallem als Anfaenger.

 


  1. Guayaquil– mehr

Über Guayaquil kann ich nicht so viel sagen, da wir dort waren um im Ghetto zu arbeiten um das wahre Ecuador zu Gesicht zu bekommen. Die Leute dort waren sehr warmherzig, das Virtel hies Guasmo Sur. Es gibt aber auch reiche Virtel dort. Die Stadt ist sehr gross aber im Endeffekt nicht empfehlenswert zum Reisen. Natuerlich kann man sich die Stadt anschauen, aber mehr als 2 Tage würde ich hierfür nicht verschwenden.

 


  1. Cuenca– mehr

Cuenca ist das Athen Ecuadors und hat eine wunderschöne Altstadt. Für unseren Aufenthalt waren wir im „Mallki Hostel“. Es war wirklich super dort, mega entspannte Leute inklusive Owner, der auch gerne Mal ein Bier trinkt oder dich zum Essen einlädt. Feiern kann man hier eher maesig aber es gibt natürlich wie in jeder Stadt auch hier Parties die gut sind. In Cuenca haben wir uns der Mirador de Turi und der Cajas Park schwer beeindruckt. Turi ist ein schoenes Plätzchen um Outdoor Aktivitäten zu machen oder einfach einen schönen Tag zu verbringen. Hier gibt es Restaurants einen kleinen Freizeitpark. Der Cajas Park ist wunderschoen, man kann einen Tag beim Wandern in Ecuadors Natur verbringen. Es werden verschiedene Routen angeboten die je nach Wanderniveau hart oder leicht sind. Uns wurde die rote empfholen und die hatte es in sich! Guter Schlaf und Erfolgsgefühle sind vorprogrammiert – am naechsten Tag dann Muskelkater ;). Ansonsten kann man 2 Tage in Cuenca verbringen um die Altstadt zu erkunden und das Flair der Stadt geniessen.

 


  1. Baños– mehr

Baños ist das Paradies der Abenteuer, ob Rafting Kannoying oder Bungee-Jumping, hier kannst du alles haben – der Preis ist fair. Einkaufsmoeglichkeiten gibt es hier genug, du kannst Streetfood haben aber auch in der Hostel-Kueche die Einkaeufe vom Supermarkt zubereiten.  Baños bietet auch gute Moeglichkeiten zum Ausgehen an. Alle Discos und Bars liegen eigentlich Zentral in einer Strasse. Mir hat die „Goodbar“ zum Vorgluehen sehr gut gefallen und anschliessend, so um 12 kann man ins „Volcan“ gehen um zu tanzen. Direkt gegenueber ist eine andere Disco – hier ist harter Konkurrenzkampf angesagt, macht euch auf was gefasst. Meine Hostelempfehlung ist das „Kiwi Hostel“. Ebenfalls kann ich euch Rafting empfehlen, dafuer haben wir mit Video 15 Euro pro Kopf gezahlt und es war wirklich sehr witzig.

 


  1. Quito: – mehr

In der Hauptstadt Ecuador’s kanns abends ganz schön frisch werden. Doch auch hier muss man keine Panik schieben, denn mit warmer und wirklich schöner Kleidung der Einheimischen kann man sich auf den Märkten Quito’s ausstatten. Ein Besuch in den Park’s von Quito lohnt sich ebenfalls. Ich empfehle jedem noch einen Blick vom Centro Cultural Itchimbia in Quito. Dort finden Sie einen grossen Park der jeden Schritt Wert ist und es bietet sich noch eine ausgezeichnete Möglichkeit für ein typisches Foto mit dem Quito-Zeichen im Hintergrund an. Ein super Hostel hatte ich dort auch, denn wo bekommt man um 11 Uhr nachts noch ein Sandwich serviert, da man die komplette Busfahrt hungern musste? – natürlich umsonst und mit liebe gemacht! Mit der Lage und Sauberkeit war ich ebenfalls vollstens Zufrieden. In diesem Sinne viel Spass im „Colonial House Quito“. Falls du abends einen ruhigen machen willst kannst du gemütlich Billiard spielen, das Hostel-Personal ist super nett und die Betten sind ebenfalls komfortabel wie dein eigenes. Mit den Hostel-Staff’s war ich mehrmals in der Innenstadt, sodass ich mich gefühlt habe wie ein Native – denn nur Locals können dir eine fremde Stadt wie Quito authentisch präsentieren.

 

© gerryontour.de

 

Go Top